Schutzhaft
Du bist jetzt auf der Flucht
Schon seit Sonnenaufgang
Sie hetzen dich in die Stoßzeit
Du suchst den Ausgang
Der Wind weht eisig
Tote Straßen sind dein Schicksal
Du fährst zweigleisig
Beide Schienen führen zum Gerichtssaal
Und wenn sie dein Herz einfangen
Wenn sie dein Herz verbrennen
Schau nicht zurück zu uns, mein Freund
Fang an zu rennen
Wenn dir nichts bleibt
Außer Schutzhaft
Wenn es dich treibt
Wo du stehst
Wenn dir nichts bleibt
Außer Schutzhaft
Die Sonne steigt über
Der Stadt, du bleibst
Nicht mehr stehen
Du läufst runter zum Fluss
Und sie schließen die Brücken
Du hast die Richtung verloren
Und die Meute im Rücken
Du fällst auf in der Menge
Dein Laufstil ist zu hektisch
Dein Puls schlägt Funken
Deine Feinde sind elektrisch
Und wenn sie dein Herz einfangen
Wenn sie dein Herz einfrieren
Schau nicht zurück zu uns, mein Freund
Du bist allein und hast hier nichts mehr
Zu verlieren
Wenn dir nichts bleibt
Außer Schutzhaft
Wenn es dich treibt
Wo du stehst
Wenn dir nichts bleibt
Außer Schutzhaft
Die Sonne steigt über
Der Stadt, du bleibst
Nicht mehr stehen
Text und Musik: Philippe Frowein, www.geschmeido.com